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Kraftquelle zur Vollendung des Heilswerks

Unsere Brüder und Schwestern haben eines Sinnes und Herzens im Glauben hart zusammen-gearbeitet. Demzufolge sind weltweit über 7000 Zions gegründet worden. Wenn wir uns dieses erstaunliche Heilswerk ansehen, denken manche von uns vielleicht, dass dies möglich war, weil eine Abteilung des Hauptsitzes der WMC hervorragende Planungsleistungen erbracht ha-be, wobei die anderen der Meinung sein könnten, wir haben so gute Ergebnisse erzielt, weil es geistliches Personal und Missionare mit ausgezeichneten Führungsqualitäten gebe.

Betrachten wir jedoch diesen Sachverhalt vom Standpunkt der Bibel aus, so können wir erken-nen, dass das Evangelium des Reichs in der ganzen Welt gepredigt werden soll, ganz unab-hängig von Menschen, die Gott ernennt, und dass sich das Heilswerk durch göttliche Hilfe vol-lendet. Wir sind bloß die gefallenen Engel, die als Folge der in der Engelswelt begangenen Sünde auf diese Erde verbannt wurden. Keiner von uns darf sich jemals arrogant oder prahle-risch benehmen, sondern sollte Gott danken und mehr als ein Steuereintreiber, der sagte: »Herr, ich bin ein Sünder!«, Buße tun. Mit solch einem Glauben müssen wir uns auf das ewige Himmelreich vorbereiten und allezeit darüber nachdenken, woher die Kraft stammt, um das Erlösungswerk zur Vollendung zu bringen.

Die Israeliten siegten, wenn Mose seine Hand hochhielt

Während der 40-jährigen Wüstenwanderung des Volks Israels gab es einen Krieg zwischen den Israeliten und Amalekitern. Josua führte die israelitische Armee in die Schlacht und die Israeliten waren siegreich. Der Sieg Israels über Amalek hing jedoch nicht von Josua ab, die die Truppe leitete, oder von den Soldaten, die ihm folgten.

2. Mose 17,8-13 Da kam Amalek und kämpfte gegen Israel in Refidim. Da sprach Mose zu Josua: Erwähle uns Männer, zieh aus und kämpfe gegen Amalek. Morgen will ich oben auf dem Hügel stehen mit dem Stab Gottes in meiner Hand. Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, und kämpfte gegen Amalek. Mose aber und Aaron und Hur gingen auf die Höhe des Hügels. Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek. Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen die beiden einen Stein und legten ihn hin, dass er sich darauf setzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging. Und Josua über-wältigte Amalek und sein Volk durch des Schwertes Schärfe.

Der Krieg war in vollem Gange, als sie gegeneinander kämpften. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Mose auf dem Hügel. Hielt er die Hände hoch, behielten die Israeliten im Kampf die Ober-hand, und als er die Hände sinken ließ, waren die Amalekiter überlegen. Der Ausgang der Schlacht hing davon, ob Mose die Hände erhoben hielt oder sie senkte. Mose hielt seine Hän-de empor, und schließlich konnte das Volk Israel den Kampf für sich entscheiden.

Was mit den Israeliten in der Wüste geschehen ist, zeigt uns gut, was für uns, die wir heute auf der Wüstenwanderung des Glaubens unterwegs sind, die treibende Kraft des Sieges ist. Mose versinnbildlicht Jesus, Gott schlechthin. So wie die Israeliten als Sieger hervorzugehen ver-mochten, als Mose seine Hände in die Höhe hob, kann das Evangeliumswerk in diesem letzten Zeitalter, dem Zeitalter des Heiligen Geistes, vollendet werden, wenn Gott bei uns ist und uns zur Seite steht. In Bezug auf das Bauwerk des Tempels sagte Gott: »Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen (Sach 4,6).« Ohne göttlichen Beistand ist es ausgeschlossen, die Rettung der Welt zu bewerkstelligen, ganz gleich wie klug und intelli-gent die Führer auch immer sein und wie viele Gemeinden und Mitglieder wir haben mögen, so wie die israelitischen Krieger die Schlacht nicht gewannen, als Mose die Hände sinken ließ, ganz unabhängig davon, wie einfallsreich und ausgezeichnet Josua als Führer sein mochte und über wie viele tapfere Soldaten und mächtige Waffen er verfügte.

Wir brauchen unbedingt Gottes Unterstützung. Himmelsmutter hält ihre Hände hinter den Kulis-sen hoch, sehnt sich nach unserem Sieg und betet für uns. Da unsere heilige Mutter uns auf diese Weise Hilfe leistet, so wird das erstaunliche Erlösungswerk durchgeführt. Lasst uns unter Berücksichtigung dieser Tatsache darüber nachdenken, woher die Kraft kommt, und an der Missions- und Evangelisationsarbeit teilnehmen! Natürlich mussten Josua und die Truppe Isra-els einen Kampf austragen, während Mose seine Hände erhoben hielt. Wie Josua kämpfen wir den guten Kampf des Glaubens, aber unser Sieg hängt von der himmlischen Mutter ab, die für uns ein Gebet verrichtet und uns geistliche Kraft verleiht. Wir sollten diesen Sachverhalt sicher im Gedächtnis behalten.

Das Rote Meer, das ein Hindernis war, wurde zu einem Werkzeug für die Rettung

Die Teilung des Roten Meeres zeigt uns auch, dass wir das Evangeliumswerk niemals aus ei-gener Kraft oder Macht vollenden können. Als die Israeliten aus Ägypten nach Kanaan kamen, einem Land, wo Milch und Honig in Strömen flossen, war das erste Hindernis, das sich ihnen in den Weg stellte, das Rote Meer. Die meisten Leute wähnen, dass das Rote Meer ein seichtes Meer sei, aber es ist ziemlich tief. Die Führungspersönlichkeiten Israels müssen sich Sorgen gemacht haben, wie sie mit mehr als 3 Millionen Menschen und ihren Viehherden das Rote Meer durchqueren könnten. Als Gott ihnen jedoch zur Seite stand, öffnete sich sofort das tiefe und breite Rote Meer und legte ihnen einen Weg frei.

2. Mose 14,10-21 Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her. Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN ... Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie nie-mals wiedersehen. Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein. Und der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, dass sie weiterziehen. Du aber hebe deinen Stab auf und recke deine Hand über das Meer und teile es mitten durch, sodass die Israeliten auf dem Trockenen mitten durch das Meer gehen. ... Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken und die Wasser teilten sich.

Das Rote Meer war für die Israeliten eine unüberwindbare Hürde. Als Gott ihnen aber unter die Arme griff, wurde dieses Hindernis zum kürzesten Weg nach Kanaan - dem Land der Verhei-ßung - und zu einem Werkzeug für ihre Rettung, das sie vor der Vernichtung durch ihre Feinde schützte. Wenn Gott unter uns weilt, dann gelten die Erschwernisse nicht mehr als solche, wo-bei sie sich in Werkzeuge verwandeln, die uns schützen und sich für uns nützlich machen.

Es waren weder Mose noch sein Stab, der das Rote Meer teilte. Diejenigen, die nur das glau-ben, was sie gerade sehen, denken eventuell, dass die Teilung des Roten Meeres auf die Kraft des mosaischen Stabs zurückzuführen sei, aber sein Stab erzeugte im Grunde keine überna-türliche Energie. Wer verlieh dem Stab seine Kraft? Mose streckte bloß seinen Stock aus, als Gott zu ihm sagte: »Hebe deinen Stab empor und strecke deine Hand über das Meer!« Dann sorgte Gott für alles Weitere.

Das langsame Voranschreiten der Evangelisationsarbeit ist unerlässlich, wenn wir davon aus-gehen, dass wir sie selbst tun. Nur wenn wir Gottes Allmacht erkennen und ihn um Hilfe bitten, dann kann die Evangelisation weitergehen. Ich bin sicher, dass Gott bei der weltweiten Grün-dung von über 7000 Gemeinden im vergangenen Jahr etwas Übernatürliches wie die Spaltung des Roten Meeres vollbracht hat, weil sich all unsere Mitglieder im absoluten Glauben an ihn seiner Allmächtigkeit bewusst waren. Lasst uns auch heuer diese Erkenntnis tief im Herzen bewahren! Die Verkündigung der Heilsbotschaft kann nicht mit menschlichen Fähigkeiten be-werkstelligt werden. Sogar ein unansehnlicher Stab eines Hirten kann mit einer Kraft versehen werden, die groß genug ist, das Rote Meer zu spalten. Schenken wir diesem Tatbestand Glau-ben und leisten wir unseren Dienst am Evangelium. Alle Kräfte kommen von Gott, und wir brauchen dabei lediglich den göttlichen Auftrag zu erfüllen, unsere von Gott anvertraute Missi-on, sein Wort kundzutun. Dann wird sich Gott schon um den Rest kümmern.


In der Affäre um die eherne Schlange hängt die Rettung von Gott ab

Ohne Gottes Dazutun können wir bei der Erlösungsarbeit keinen Schritt vorankommen, was dadurch bewiesen wird, was sich in der Vergangenheit ereignet hat und in diesem Zeitalter mit uns geschehen wird. Unter keinen Umständen sollten wir Gott vergessen, sondern machen wir uns immer darüber Gedanken, woher die Kraft für die Rettung kommt! Es ist nicht unsere eige-ne Vorgehensweise oder Stärke, die die Erlösung herbeiführt. Gott hat uns mit Macht ausge-stattet, und dank göttlicher Kraft sind wir in der Lage, alle Menschen in der Welt auf den Heils-weg zu bringen.

4. Mose 21,4-9 Da brachen sie auf von dem Berge Hor in Richtung auf das Schilfmeer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Und das Volk wurde verdrossen auf dem Wege und redete wider Gott und wider Mose: Warum hast du uns aus Ägypten geführt, dass wir sterben in der Wüste? Denn es ist kein Brot noch Wasser hier und uns ekelt vor dieser mageren Speise. Da sandte der HERR feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, dass viele aus Israel starben. ... Und Mose bat für das Volk. Da sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben. Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben.

Die in der Wildnis von Giftschlangen gebissenen Menschen konnten am Leben bleiben, wenn sie zu der ehernen Schlange aufblickten. Es war ein Wunder, das die göttliche Macht vollbrach-te. Jedoch betete das Volk Israel die eherne Schlange ungefähr 800 Jahre lang bis zur Herr-schaftszeit des Königs Hiskia an. Die Juden vergaßen Gott und schenkten nur den sinnlich wahrnehmbaren Phänomenen große Aufmerksamkeit, was sie dazu führte, in die Illusion zu verfallen, dass die eherne Schlange ihnen das Leben gerettet hätte, und endeten damit, Göt-zen zu verherrlichen.

Die Quelle der Kraft war weder die eherne Schlange noch Mose, der als Vermittler zwischen Gott und dem israelitischen Volk fungierte, sondern die Worte Gottes: »Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben.« Diejenigen, die der göttlichen Anweisung gehorchten, vermochten durch ihren Glauben am Leben zu bleiben. Der Sieg der Krieger Josuas bei der Schlacht gegen die Amalekiter, die Teilung des Roten Meeres mit dem Stab Moses, der Vorfall der ehernen Schlange usw.: aus all diesen historischen Ereignissen können wir Schlüsse ziehen, dass Gott stets im Hintergrund wirkt, um mit seiner Kraft und Macht das Heilswerk zur Vollendung zu brin-gen.

Wem müssen wir für unsere Erlösung vertrauen? Viele Sachen ereignen sich in der Missions-welt um uns herum, wobei es auch nicht selten unzählbare Hindernisse aller Art gibt. Manch-mal fehlt es uns an vielen Dingen, und zuweilen gibt es etliche Hürden zu überwinden. Wann auch immer dies geschieht, sollten wir es vermeiden, von jemandem in unserer Umgebung abhängig zu sein oder uns auf äußere Umstände und Umfelder zu konzentrieren. Ansonsten beklagen wir uns genau wie das Volk Israel bis zum Ende unserer Glaubensreise durch die geistliche Wüste.

Wir müssen immer an Gott denken, anstatt zu versuchen, unsere Probleme mithilfe sichtbarer physischer Mittel zu lösen. Gott ist die Quelle aller Kraft zur Vollendung des Heilswerks. Wenn wir dies glauben und Gott gehorchen, können unsere Hindernisse zu Werkzeugen werden, die uns nützlich sind.

Denkt an Gott!

Satan gibt nicht leicht auf, hindert uns aber weiterhin daran, das Reich des Evangeliums Gottes zu errichten. Trotz so vieler Schwierigkeiten werden die Gemeinden unserer Kirche allenthal-ben in der Welt gegründet, weil Gott bei uns ist. Nur wenn Gott seine Hände emporhält, kann das Heilswerk fortgesetzt und weiter entwickelt werden, was wir stets im Auge behalten sollten, und wir dürfen niemals vergessen, Gott die Ehre zu erweisen und uns bei ihm zu bedanken.

5. Mose 8,11-18 So hüte dich nun davor, den HERRN, deinen Gott, zu vergessen, sodass du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst. Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst und deine Rin-der und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehrt, dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst, der dich aus Ägypten-land geführt hat, aus der Knechtschaft, und dich geleitet hat durch die große und furchtbare Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione und lauter Dürre und kein Wasser war, und ließ dir Wasser aus dem harten Felsen hervorgehen und speiste dich mit Manna in der Wüste, von dem deine Väter nichts gewusst haben, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit er dir hernach wohltäte. Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen. Sondern gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist's, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen, ...

Einer der zentralen Schlüsselpunkte der Lektion über die Wanderung der Israeliten durch die Wüste ist, dass wir Gott nicht vergessen dürfen. Niemand von uns sollte Gott missachten, der die Quelle der Kraft zur Errettung ist. Wenn wir im Gedächtnis haben, dass alle Kräfte von Gott stammen, und allezeit Gott um Hilfe bitten, dann vermögen wir Fortschritte in der Evangeliums-arbeit zu machen. Wenn wir jedoch wähnen: »Ich habe es selbst getan« oder »Ich kann es besser als jeder andere«, dann können sich sogar die bisher bewerkstelligten Dinge in eine Sandburg verwandeln. Gott kennt uns gut, weil er uns eben geschaffen hat. Er ermahnt uns, ihn nicht zu vergessen, auch wenn unser Silber und Gold zunehmen und sich unsere Verhält-nisse zum Guten wenden.

Wenn Gott bei uns in Vergessenheit gerät, ist unser Glaubensleben völlig ohne Sinn und Zweck. Gott schützt uns und bewahrt uns vor etwaigen gefährlichen Hindernissen. Falls wir uns aber voller Stolz rühmen, dass wir es selbst getan haben, so können wir nicht mehr mit Gottes Beistand rechnen und werden unvermeidlich überall auf Probleme stoßen.

5. Mose 8,1-3 Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr halten, dass ihr danach tut, damit ihr lebt und zahlreich werdet und hineinkommt und das Land einnehmt, das der HERR euren Vätern zugeschworen hat. Und gedenke des ganzen Weges, den dich der HERR, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Er de-mütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das du und deine Väter nie ge-kannt hatten, auf dass er dir kundtäte, dass der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN geht.

Auf der 40-jährigen Wüstenwanderung der Israeliten prüfte Gott sie, um zu sehen, ob sie seine Gebote halten oder nicht. Gott tat dies mit dem starken Wunsch, ihnen zur Seite zu stehen, ih-nen zu einem mustergültigen Glauben zu verhelfen und sie schließlich mit dem Segen zu über-schütten. Da Gott schon Bescheid wusste, dass sie ihn unter bequemen Umständen leicht ver-gessen würden, führte er sich durch die unfruchtbare Wildnis und brachte sie in unterschiedli-che Situationen; von Zeit zu Zeit ließ er sie unter Hunger leiden, und die ägyptische Armee jag-te ihnen nach. Falls der HERR das Rote Meer zuvor geteilt hätte, dann hätte das Volk Israel nicht mit einem bangen Herzen aus Ägypten fliehen müssen. Beim Anblick des Roten Meeres stießen die Ungläubigen ihre Klagen aus und gerieten in Versuchung. In den 40 Jahren in der Wüste prüfte Gott ihre Frömmigkeit gründlich auf Herz und Nieren.

Wir dürfen uns nicht in Versuchung und Antechtung schlittern lassen. Gott wohnt in Zion. Nicht nur Gottvater, sondern auch Gottmutter weilen unter uns und führen uns, geben uns Mut und Kraft, damit wir unseren Auftrag der Verkündigung des Evangeliums erfüllen können, die durch die göttliche Kraft und nicht durch unsere vollbracht werden soll. Verlassen wir uns also auf Gott und bitten wir ihn um seine Unterstützung, wenn wir unsere Missionstätikeit verrichten! Zu einer Person, die ganz stolz denkt: »Ich habe mit meinen ureigensten Fähigkeiten und Bega-bungen getan«, sagt Gott:

1. Kor 4,7 Denn wer gibt dir einen Vorrang? Was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich dann, als hättest du es nicht empfangen?

Alles, was wir haben, ist von Gott. In den 40 Jahren in der Wüste hat Gott alles für sein Volk getan. Als es den Israeliten schwerfiel, etwas zu unternehmen, da stand er ihnen zur Seite. Er ebnete ihnen einen Weg, verwandelte sogar Hindernisse in Hilfsmittel, um ihnen bei der siche-ren Überwindung der schwierigen Situationen zu helfen. Wir sollten eine Lehre aus dieser alten Geschichte ziehen und dürfen Gott nie und nimmer vergessen.

Gott öffnet jetzt Tür und Tor für die Evangelisation, damit das Wasser des Lebens vom Aller-heiligsten aus weiter und tiefer in die Welt hinaus fließen kann. Die Heilsbotschaft wird in Alas-ka, einem gefrorenen Land aus Eis und Schnee, gepredigt, im Amazonendschungel und sogar in abgelegenen Bergregionen im Himalaja und den Anden. Letztes Jahr wurden viele Zions durch Gottes Segen gegründet. Wir dürfen nicht außer Acht lassen, wer es bewerkstelligt hat, damit wir auch in diesem Jahre unter dem reichlicheren Segen Gottes viele Menschen auf den Weg des Heils führen können.

Gott, der die Quelle der Kraft zur Vollendung des Erlösungswerks ist, weilt unter uns und weist uns den Weg. Nur wenn Gott seine Hände erhoben hält, dann können wir als Sieger hervorge-hen. Mit diesem Gedanken im Sinn lasst uns die himmlischen Eltern um Hilfe bitten und das Evangelium bis in die entlegensten Ecken der Erde verkündigen! Dann vermögen wir ganz be-stimmt das Heilswerk zum erfolgreichen endgültigen Abschluss zu bringen. Ich habe eine wirk-lich herzliche Bitte ans Sie alle, der Führung des Himmelsvaters und der Himmelsmutter in Freude und Gehorsam zu folgen und die Herrlichkeit Jerusalems rund auf dem ganzen Erd-kreis zu offenbaren, sodass Sie in das Himmelreich, das ewige himmlische Kanaan, eintreten können.