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Die Vervielfältigung und Verbreitung von Textpredigten ist unzulässig. Bewahren Sie die empfangene Gnade im Herzen, indem Sie Zions Duft ausströmen.

Die schöne Eintracht der Brüder

Wie das Wort „Ich, der HERR, will es zu seiner Zeit eilends ausrichten“ wirkt Gott ständig und ohne Unterbruch um unseres Heils willen. Angesichts dieser Tatsache sollten wir nach dem Willen Gottes nicht nur eifrig das Evangelium vom Reich verkünden, sondern auch in geschwis-terlicher Eintracht untereinander im heiligen Zion einen duftenden Altar für Gott errichten.

Gottes Freude an der brüderlichen Eintracht

Phil 2,1-2 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr "eines" Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid.

Wenn wir hier einen Blick auf die Lehre Gottes werfen, so wiederholt sich seine Ermahnung „Seid eines Sinnes!“, „Habt gleiche Liebe!“, „Seid einmütig!„ und „Haltet in derselben Gesin-nung zusammen!“ mehrere Male, was uns die Tatsache bewusst macht., dass die Eintracht viel wichtiger ist, als unsere gegenseitig verschiedenen Meinungen und Spaltungen an den Tag zu legen.
Die wertvolle Belehrung zur Bemühung um eine einträchtige schöne Gemeinschaft und deren Bedeutung kann man in allem von Gott Erschaffenen zur Genüge feststellen. Stellen wir uns mal das im Alltagsleben meistens verwendende Salz vor! Salz (NaCl) besteht aus einer Verbin-dung von Natrium (Na) und Chlorid (Cl) und ist zwar ein genießbares Lebensmittel, aber wenn Natrium und Chlor nach der Zersetzung des Salzes in Elementarform in den Körper eindringen, dann entpuppen sie sich als ganz schädliche Stoffe.
Desgleichen Wasser: Wasser (H2O) besteht aus den Elementen Wasserstoff und Sauerstoff im Verhältnis 2:1. Denken wir nun an den Fall mit einem Menschen, der nach der Wasserspaltung nur Wasserstoff inhaliert hat! Als der Amerikaner Edison, der König der Erfindung, in seiner frü-hen Kindheit seinen Freund wie einen Luftballon wollte fliegen lassen, ließ er ihn ein Gas ein-saugen, nämlich diesen Wasserstoff, der bei ihm zu Durchfall führte. Hätte er ihm Wasser, Ver-bindung aus O und H, zu trinken gegeben, dann wäre alles in Ordnung gewesen, jedoch die Einnahme von molekularem Wasserstoff verursachte seine Magenbeschwerden.
Auch die allererste Kunstfaser Nylon wurde synthetisch aus Kohlenstoff, Wasser und Luft her-gestellt. Wenn wir jede Sache einzeln betrachten, wie könnten wir uns aus nur Wasser oder Luft oder Kohlenstoff ein Kleid schneidern lassen? Aber diese drei Stoffe gehen Verbindungen miteinander ein und lassen eine neue Substanz entstehen.

Gott schuf bereits Aberzehntausende von Elementen auf der Erde, die aufgrund der Verbindun-gen wertvolle Stoffe hervorbringen. Wenn selbst ein Ausgangsmaterial, das für sich allein giftig ist, eine Synthese mit anderen bildet, verwandelt sich in eine neue Materie zweiter und dritter Art, die in unserem Alltagsleben nützlich ist. Wie mehrere Stoffe, die als einzelner toxisch wir-ken und nutzlos sind, ebenfalls auf diese Weise in gegenseitiger Verbindung neue Substanzen produzieren, die für uns von Nutzen sind, so wünscht sich Gott, dass wir, die Kinder in der Wahrheit, vielmehr in Liebe eine einträchtige Gemeinschaft bilden, als aus gegenseitigem Streit und Neid voneinander getrennt und aufgespaltet zu bleiben.

Ps 133,1-3 "Von David, ein Wallfahrtslied." Siehe, wie fein und lieblich ist's, wenn Brüder ein-trächtig beieinander wohnen! Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons, das herab-fließt in seinen Bart, das herabfließt zum Saum seines Kleides, wie der Tau, der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions! Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit.

Gott sprach, dass die brüderliche Eintracht in Zion in seinen Augen fein und lieblich sei. Alle wissen schon Bescheid, dass wir, einzeln gesehen, zwar jeder ein Sünder sind, der nach der Versündigung gegen den Himmel von droben vertrieben wurde, aber dass die Hundertvierund-vierztigtausend, wenn sie in Liebe vereint sind, in den Tempel „Das neue Jerusalem“ verwan-deln.
Die Bibel macht uns die Tatsache bewusst, dass wir eine gottgefällige Gemeinschaft bilden, wenn wir trotz der Wahrnehmung der Wesensart eines Sünders andere auf ihre Fehltritte auf-merksam machen, sie zu einem richtigen Leben ermahnen, ihnen Mut zusprechen und den Weg zeigen, damit sie alle ins Himmelreich eintreten können.

Ewiges Leben bei der Vereinigung mit Christus durch den neuen Bund
Machen wir uns nun Gedanken über den Grund für die Vereinigung in Zion und über deren wahre Bedeutung!

Joh 6,53-58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, … der bleibt in mir und ich in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen. …

Gott gewährt uns das ewige Leben erst dann, wenn er in uns bleibt und wir alle miteinander in ihm ein Herz und eine Seele werden. Ohne unsere Einheit und Einmütigkeit erhalten wir unter keinen Umständen das ewige Leben.
Daher äußerte er sich zur Konsequenz aus unserer Uneinigkeit, indem er auch in Joh 15 sagte: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen.“ Daher wünscht er sich, dass wir in Eintracht beisammen sind.
Um die Beziehung „Ich bleibe in dir und du in mir“ zu ermöglichen, gewährte uns Gott das Pas-sa und ließ uns durch das Brot und den Wein zu Passa, d. h. durch sein Fleisch und sein Blut, eins mit ihm werden.

1. Kor 10,16-17 Der gesegnete Kelch, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blu-tes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi? Denn "ein" Brot ist's: So sind wir viele "ein" Leib, weil wir alle an "einem" Brot teilhaben.

Wenn hier vom gesegneten Kelch zur Gemeinschaft des Blutes Christi bzw. vom Brot zur ge-meinsamen Teilhabe am Leib Christi die Rede ist, dann geht es dabei um das Passabrot und den Passawein. Der Apostel Paulus erklärt den Heiligen der Gemeinde Gottes in Korinth die tiefe Bedeutung des Passas mit Vorsehung über die Einmütigkeit.
Um zum Heil zu gelangen, muss man den Weg Gottes einschlagen. Indem Gott uns am Brot und Wein zu Passa teilnehmen lässt, bringt er uns dazu, mit Christus eins zu werden, und ver-leiht uns durch die brüderliche Eintracht unter uns das ewige Leben. Gemäß den von Gott ver-mittelten Kenntnissen ist einzig und allein die Gemeinschaft mit Gott der Schlüssel zum Erlan-gen des ewigen Lebens. Falls jemand auf eine andere Art und Weise das ewige Leben zu er-halten sucht, der drückt wohl seine Verachtung des göttlichen Ratschlusses aus.
Wenn es ein von Gott bestimmtes chemisches Gesetz ist, dass sich zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom zu Wasser verbinden, dann handelt es sich bei der Verheißung des ewigen Lebens durch Brot und Wein zu Passa des neuen Bundes um eine von Gott festgelegte geistliche Formel.
Aber es gibt einen bösen Geist, nämlich Teufel, der danach trachtet, eine solche geistliche For-mel Gottes in Frage zu stellen und außer Kraft zu setzen. Der Teufel dringt heimlich in die menschlichen Geister ein und flüstert ihnen zu: „Ist es nun nötig, Passa zu halten?“ „Geht es dabei nicht um das alttestamentliche Gesetz zur Zeit Moses?“ Wenn solche satanischen Kräfte, die sich um die Beseitigung der Heilsformel Gottes bemühen, vorhanden sind, dann müssen wir ihnen mit Entschiedenheit entgegentreten und umso mehr all unsere Kräfte aufbieten, die göttliche Heilsformel zu verkünden.

Röm 11,16-24 … Wenn nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden, du aber, der du ein wilder Ölzweig bist, in den Ölbaum eingepfropft wurdest und Anteil bekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich. … Sei nicht stolz, sondern fürchte dich! … Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wie viel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum.

Wir sind Sünder und waren Geschöpfe, die unserem Grundwesen nach zum ewigen Tod Verur-teilten, wobei Gott uns in sein herausgeschnittenes eigenes Fleisch eingepfropft und sich, das ewige Wesen, mit uns vereint hat. So ging unsere einst angeborene Natur verloren, und die Kraft des Wirtsbaumes stieg zu allen Zweigen empor, wodurch wir, die Zweige, wieder zu ei-nem neuen Leben erwachen konnten.
Zwar galten wir als solche Kreaturen, die beim Nichteingreifen Gottes sonst dem Tod geweiht waren, aber er pfropfte uns durch die Wahrheit des neubündischen Passas auf, weshalb Gott in uns lebt und wir in ihm. Daher wurde das Passa auch zur Zeit der Urkirche für so wichtig gehal-ten, und „der heidnische Apostel“ Paulus verkündete das Passa überall dort, wo er hinkam, und allen Menschen, denen er begegnete. Ebenso ändert sich die Wichtigkeit des Passas auch heutzutage nicht im Geringsten.

1. Kor 11,23-26 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach's und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. Desglei-chen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Aufgrund all dieser Aspekte können wir doch auch etwas davon verstehen, warum er zu uns sagte, ein Herz und eine Seele zu werden, uns untereinander zu lieben und allen Völkern der Welt das Passa des neuen Bundes kundzutun.
Alle Familienangehörigen Zions, die in der Wahrheit des neuen Bundes sind, sollten nicht solch eine Stellung einnehmen, aufeinander eifersüchtig zu sein, andere in Verruf zu bringen oder zu verstoßen, sondern sich gegenseitig lieben und in Eintracht eins sein, denn nur dann sind wir in der Lage, das Himmelreich, das von Gott gewünschte Reich des ewigen Lebens, zu betreten.

Vereinigung zur Verherrlichung Gottes und Vereinigung zum Ruhme des Menschen
Auch bei der Vereinigung aller Kräfte in Eintracht in Zion sollten wir uns unbedingt eins merken: Wir dürfen sogar bei unserer Willenseinigung nicht an die eigene Selbstverherrlichung denken, sondern an die Unvermeidlichkeit des Geschehens des göttlichen Willens.

1. Mose 11,1-9 Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Als sie nun nach Osten zo-gen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst. Und sie sprachen unter-einander: … und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spit-ze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zer-streut in alle Länder. Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! So zerstreute sie der HERR von dort in alle Länder, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen.

Als die Menschen einen Turm zu Babel bauten, wollten sie vilemehr ihre Namen in den Vorder-grund stellen und sich selbst rühmen, als Gott auf Erden zu verherrlichen. Da verwirrte Gott ih-re Sprache und hinderte sie daran, ihren Turmbau fortzuführen. Sie waren zwar eines Sinnes, aber machten sich zur Eigenglorifizierung und zur Hervorhebung ihrer Namen ans Werk und konnten nicht mehr am Turm weiterarbeiten, weil ihnen Gott Einhalt gebot. Aufgrund dieser Ge-schichte wollen wir uns nochmals Gedanken über die Notwendigkeit der Einmütigkeit bzw. de-ren Zweck machen.
Wenn sich die Menschen über ein Anliegen einigen, um ihren Willen zum Ausdruck zu bringen, dann werden sie dabei von Gott zurückgehalten. Aber wenn sie zur Verherrlichung Gottes ein Herz und ein Seele sind, so können sie mit einer nicht erwarteten gnadenreichen Hilfe Gottes rechnen.

Apg 1,12-14 … Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Tho-mas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

Apg 2,1-12 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an "einem" Ort beieinander. … und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Spra-chen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber … Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den gro-ßen Taten Gottes reden. …

Nach der Himmelfahrt Jesu waren seine Jünger einmütig um der Herrlichkeit Gottes willen und warteten im Gebet auf den Pfingsttag. Da kamen plötzlich vom Himmel her der Beistand des Heiligen Geistes und das Wirken seiner Kraft, das alle Anwesenden kräftig erfasste.
Als sie sich zum Ruhme Gottes vereinten, wurden alle verstreuten Sprachen zu einer Sprache gebündelt, und Gott verlieh den Parthern, Medern, Elamitern und Mesopotamiern die Fähigkeit, jeweils in ihren eigenen Muttersprachen zu hören, auch wenn die Jünger auf Hebräisch rede-ten.
Zwar kommt die einmütige Willensäußerung der Menschen sowohl in der Apostelgeschichte als auch im Buch Genesis vor, aber mit ganz anderen Konsequenzen: Auf der einen Seite, wenn die Leute in Eintracht verbunden waren, bündelte Gott die verstreuten Sprachen zu einer Spra-che und brachte sie zusammen, damit alles wie am Schnürchen laufen konnte. Auf der ande-ren Seite teilte er eine Sprache zu deren Verwirrung in mehrere Sprachen auf und ließ ihr Vor-haben scheitern. Was für ein bemerkenswerter Unterschied zwischen den beiden Fällen!
Auch in diesem letzten Zeitalter sollte uns allen klar sein, dass wir erst dann von Gott Beistand erhalten können, wenn wir bei der persönlichen oder gemeinschaftlichen oder kirchlichen Be-mühung um die Eintracht und Einmütigkeit unter den geliebten Brüdern und Schwestern auf alle Fälle ein erbauliches Ziel ins Auge fassen.

Seien wir eines Sinnes, um Gott zu verherrlichen!
Wer von Gott unterstützt wird, ist unschlagbar. Wenn Gott jemandem zu Hilfe kommt, dann werden die zahlreichen Waffen dieser Welt ganz und gar nutzlos. Rufen Sie bitte die vollstän-dige Ausrottung der 135 000 midianitischen Soldaten durch 3000 Krieger Gideons in Erinne-rung! Gideons Kämpfer vermochten nur deshalb den Sieg davonzutragen, weil sie alle ihre Kräfte nicht zu ihrer eigenen Selbstverherrlichung, sondern zur Ehre Gottes vereint hatten.
Wurde den Israeliten, die lange Zeit von den Midianitern unterdrückt und verfolgt wurden, nicht die Freude zuteil, aus ihrer Gewalt befreit zu werden, als sie unter dem Motto „Das ist ein Kampf zur Verherrlichung Gottes“ in Eintracht vereint waren? Zum Ruhme Gottes konnten zwar auch 300 Krieger mit Leichtigkeit 135 000 Midianiter besiegen, aber der Turm zu Babel, obwohl für dessen Bau eine sehr große Anzahl von Arbeitskräften eingesetzt wurde, konnte dennoch seinem Los nicht entgehen, in sich zusammenzubrechen, weil die Leute sagten: „Wohlan, ma-chen wir uns einen Namen!“
Lasst uns niemals die Aussage „Machen wir uns einen Namen!“ über unsere Lippen noch in den Sinn kommen! Dabei sollten wir lediglich in Dankbarkeit gegenüber Gott, der uns von der Sünde erlöst hat, und uns führt, damit wir den Weg zum Himmelreich beschreiten können, sei-nen Willen tun und alle Gebote halten, die er uns gegeben hat. Könnten wir nicht erst dann dem Lamm folgen, wohin es auch gehen mag?
Wenn wir auch in einer kleinen Angelegenheit vereint jeder seine Rolle einhalten, um Gott zu verherrlichen, dann wird die letzte Religionsreformation zweifelsohne vollendet. Der uns anver-traute Auftrag besteht einzig und allein darin, laut auszurufen. Unsere Aufgabe lautet, im Zeit-alter des Heiligen Geistes den neuen Namen, der den neuen Bund wiederhergestellt hat, aus vollem Hals auszusprechen: „Er ist unser Gott!“ und das Evangelium in Samaria und bis an das Ende der Erde zu verkünden. Für diese Mission müssen uns miteinander zusammentun, und zwar um der Ehre Gottes willen. Vereinigen wir uns zur göttlichen Verherrlichung, so steht uns Gott ganz bestimmt bei.

Jer 13,15-17 Hört und merkt auf und seid nicht so hochfahrend, denn der HERR hat's geredet. Gebt dem HERRN, eurem Gott, die Ehre, ehe es finster wird und … ihr auf das Licht wartet, während er es doch finster und dunkel machen wird. Wollt ihr das aber nicht hören, so muss ich heimlich weinen über solchen Hochmut; …

Die ganze Wahrheit, die wir kundtun, kommt von Gott selbst. Nicht eine einzige Sache dieser Welt gehört uns. Wir alle sind Gottes Boten, die wir Menschenseelen, die in dieser Welt im Sterben liegen, die Heilsbotschaft verkünden. So sollten wir Gott, der uns diesen wertvollen Auftrag anvertraut hat, danken und uns umso mehr befleißigen, Gott zu verherrlichen.
Niemand von uns Hundertvierundvierzigtausend, die zum Ruhm Gottes auf dieser Erde sind, ist unwichtig oder bedeutungslos. Nehmen wir einmal an, dass ein Schraubenbolzen, der ein Zubehör fürs Auto festhält, das gerade in Fahrt ist, verlorengeht! Obwohl alle anderen Zubehör-teile in höchster Qualität gefertigt sind, aber wenn dem Wagen ein Bolzen aufgrund Materialde-fekts abhandenkommt, was würde dann mit diesem Fahrzeug geschehen?
Wenn sich ein Mensch zur Wahrheit bekannt hat und als Mitglied am letzten Heilswerk teil-nimmt, kann er, wer auch immer, seine Mitarbeit nicht vernachlässigen. Indem alle unsere teu-ren geistlichen Familienmitglieder eines Herzens und eines Sinnes werden, lasst uns jetzt ei-nen lauten Schrei ausstoßen, in der Befolgung des Willens von Vater und Mutter, die sagten: „Ihr seid nun sieben Mal um die Stadt ganz zu Ende gezogen. Schreit alle aus Leibeskräften!“

Einträchtiges Zusammengehen auf dem Weg zum Himmelreich
Erfreuliche Nachrichten kommen in die Gemeinde geflattert, und neue Familienangehörige strömen auf der Suche nach der Wahrheit eilends nach Zion zusammen. Zu einem Zeitpunkt, in dem Gott in Eile die Evangelisation vorantreibt, sollten wir uns noch inniger miteinander verbin-den, in der Geisteshaltung, immer Gott verherrlichen zu wollen.
Wenn das geschieht, dann vermögen wir auch die letzte Religionsreformation, den Willen Got-tes, zum erfolgreichen endgültigen Abschluss zu bringen, so wie 300 Krieger 135 000 midiani-tische Soldaten schlagen und die Israeliten auch ohne Schiffe das Rote Meer durchqueren und 600 000 Leute selbst ohne Speise und Nahrung ihren Hunger stillen konnten.
Bis zum heutigen Tag hat sich die Gemeinde Gottes unter solchen Verhältnissen weiterentwi-ckelt. Auch bei zahlreichen Verfolgungen und Erschwernissen stand Gott ihr zur Seite und nahm sich ihrer an. Zwar bemühte sich der Teufel bzw. der Satan, das Wachstum unserer Ge-meinde unter Kontrolle zu halten und zu hemmen, indem er sogar eher eine Lappalie aufblies und in geradezu skurriler Weise auslegte, aber Gott machte sie jedes Mal unter mehr Leuten – im rechten Licht - noch mehr bekannt, sodass viele Familienmitglieder wie in diesen Tagen in den Schoß der Mutter und nach Zion, wo sich Vater befindet, zurückkehren konnten.
Die ganze Familie Zions soll nur Gott die Ehre geben und den Traditionen der Gemeinde Got-tes folgen. Wer in seinem Leben stets in erster Linie an die Herrlichkeit Gottes denkt, kann kei-neswegs ein Bösewicht werden, wohingegen ein Mensch, der auf die Ehre Gottes nicht achtet, sondern zuerst auf seinen eigenen Ruhm bedacht ist, nicht umhinkann, ein Frevler zu werden.
Wenn jemand sich mit dem Gedanken trägt, zu seiner eigenen Icherhöhung jedweden mit Fü-ßen zu treten, und eine egozentrische Geisteshaltung innehat, auch auf Kosten anderer nur an sein selbstgefälliges Vorwärtskommen zu denken, dann wird die Gesellschaft unmenschlich und bösartig. Jedoch ist Zion nicht so, denn Zion ist eine schöne Gemeinschaft und Organisati-on mit dem Zweck und Ziel, Gott zu verherrlichen.
Da Gott uns viele günstige Bedingungen geschaffen hat, verkünden wir ihn mit Eifer! Seien wir felsenfest von der Tatsache überzeugt, dass Gott jedes noch so unmöglich scheinende Anlie-gen, wenn es dabei um die göttliche Verherrlichung geht, auf alle Fälle bewerkstelligen kann, und werden wir unserem Auftrag gerecht, indem wir Vater und Mutter bis ans Ende folgen, wo-hin sie uns auch immer führen mögen!
Unsere noch ausstehende Aufgabe ist es, aufgrund der letzten Religionsreformation das Evan-gelium Gottes bis nach Samarien und ans Ende der Erde zu verkündigen und dadurch alle Seelen, die unter der Sünde stehen, ins Himmelreich zu führen. Wir wollen die vereinte Kraft von den Hundertvierundvierzigtausend zum Ruhme Gottes wirken lassen, nicht in gegensei-tiger Eifersucht noch im wechselseitigen Streit, sondern in lieblicher Eintracht unter Brüdern und Schwestern! Ich wünsche mir aufs Herzinnigste, dass Sie sich nicht mit den Lippen unter-einander lieben, sondern die Liebe Gottes durch Taten ausüben, damit Sie alle vereint ohne Probleme das Glaubensleben in der Wüste beenden und voller Freude im Himmelreich ankom-men.