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Der Mensch Christus Jesus

Wir, die wir heute Christus verkünden, stoßen oft auf eine ähnliche Situation wie die zur Zeit der Urkirche. Wir wollen uns damit beschäftigen, wie die urchristlichen Evangelisten Christus in Bezug auf seine leibhaftige Ankunft auf Erden bezeugt und das Evangelium verkündet haben und mit welchen Argumenten sie gegen die damaligen Religionsführer, die ihr Missionswerk ablehnten, vorgegangen sind.

Dadurch, dass wir einen näheren Blick auf die in das Himmelreich Eintretenden und die für die Hölle Bestimmten werfen, sollten wir zum richtigen Glauben kommen, um bei der Ankunft Got-tes mit einem großen Lob rechnen zu dürfen.

Der Mensch Christus Jesus

1. Tim 2,4-5 welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist "ein" Gott und "ein" Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus.

Paulus betonte in einem Brief an Timotheus den Menschen Jesus. Da es nur einen einzigen Gott und nur einen Einzigen gibt, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt, bräuchte er bloß zu sagen: „Nämlich Jesus“, setzte aber ein Attribut „Mensch“ davor.

Die religiösen Menschen damaliger Zeit waren der Meinung, dass Christus, Gott der Heilige Sohn, wenn er auf diese Erde komme, nicht im Fleisch, sondern im Geist wirken müsse. Aber diese Ansicht führte sie zu einem kapitalen Fehler, den allmächtigen Gott zu solch einem schwachen Wesen zu degradieren, das nicht einmal fähig war, eine Menschengestalt wie die unsrige anzunehmen, und zog böse Folgen nach sich, dass sie den auf diese Erde gekomme-nen Jesus verachteten und den jesusgläubigen Christen der Urgemeinde unerträgliche Qualen bereiteten.

Aber die Apostel mit einer richtigen Glaubensanschauung zeugten intensiv davon, dass jeder Geist, der die leibhaftige Erscheinung Christi auf dieser Erde verleugne, ausnahmslos der Geist des Antichristen sei und den Geist des Teufels erhalten habe, der sich Christus widersetze.

1. Joh 4,2-3 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Je-sus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, …

Die urchristlichen Gläubigen und Apostel waren von der Selbstverständlichkeit überzeugt, dass Christus bei seiner Ankunft auf Erden im Fleisch erscheinen würde, wohingegen die Religions-führer zu jener Zeit die leibhaftige Erscheinung Christi auf dieser Erde als absolut unmöglich hinstellten und vielmehr lästerliche und verleumderische Reden über ihn führten.

Wir möchten uns noch etwas mehr mit den Verhältnissen der Urkirche auseinandersetzen und uns dabei überlegen, warum die Apostel solche Worte niedergeschrieben haben.

Joh 1,1-14 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. … Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Gott, das Wort im Anfang, kam im Fleisch auf diese Erde und benutzte den Namen Jesus. Die Menschen, die damals einen gesunden Glauben hatten, glaubten im Herzen daran, dass Je-sus, der die Geheimnisse des Himmelreichs verkündete und von der Wahrheit zeugte, durch die man erlöst und gerettet werden konnte, Gott war, und folgten ihm nach.

Phil 2,5-6 Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus ent-spricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, …

Jesus, an den Paulus, der als der Apostel aller Apostel anerkannt wird, auf Hoffnung hin glaub-te, war kein anderer als dieser Gott. Er war felsenfest von der Gottheit Jesu überzeugt gewe-sen und glaubte an ihn, ohne dabei auch nur den geringsten Zweifel zu hegen. Außerdem legte der Apostel Johannes ebenso ein unerschütterliches Zeugnis von Jesus ab, Gott bzw. dem Wort im Anfang.

Die Apostel Paulus und Johannes sahen Jesus aus der geistlichen Sicht und erkannten Jesus in göttlicher Gestalt und glaubten an ihn. Sie waren die die Urkirche vertretenden Apostel und gelten heute wegen ihrer vorbildlichen Frömmigkeit als von vielen Menschen respektierte Per-sönlichkeiten. Aber sie waren es, die an Jesus, dem damals niemand Achtung entgegenbrach-te, glaubten, ihm folgten und Zeugnis von ihm ablegten. Zu der Zeit, als die Menschen der Welt Jesus nicht für Gott, sondern für einen Zimmermann aus Nazareth hielten, zeigten sie einen völlig anderen Glauben als den ihrer damaligen Zeitgenossen.

Der Apostel Paulus zeugte auch im Brief an die Kolosser, dass Jesus Gott ist, der Himmel und Erde erschaffen hat:

Kol 1,15-16 Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöp-fung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.

In der Zeit, als Jesus den Spott hörte: „Wie kann Gott ein Mensch werden?“, bezeugte der Apostel Paulus unerschrocken Jesus als den Schöpfergott, der das ganze Weltall schuf, und folgte ihm im richtigen Glauben an ihn nach.

Zu jeder Zeit gibt es halt Leute, die die Wahrheit befolgen, und auch Menschengruppe, die die Wahrheit verunstaltet und in Verruf bringt. Als die Lästerer auch unermüdlich an der Wahrheit über Jesus Christus rüttelten und zerrten, legten alle früheren Prediger des Evangeliums wie die Apostel Paulus, Johannes usw. durch ihren standhaften Glauben Zeugnis davon ab, dass Jesus Gott ist.

Die Wirklichkeit des apostolischen Zeitalters, das die Gottheit Jesu nicht erkannte
Die Pharisäer und Schriftgelehrten, die damals die Kirchengewalt innehatten, und alle Gläubi-gen der herrschenden Oberschicht lehnten zwar Jesus ab, drehten ihm den Rücken zu und nahmen ihn nicht auf, aber die Apostel hießen Jesus willkommen und glaubten an ihn mit der Feststellung: „Alles ist durch ihn erschaffen“, „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes“, „Er ist in allem Gott gleich“ und „Er ist Gott, gepriesen in alle Ewigkeit“.

Zu jener Zeit war es sehr schwierig, einen Glauben an Jesus zu haben, denn die Heilsbot-schaft, die Jesus - der wie ein junger Spross aufwuchs, wie ein Wurzeltrieb aus trockenem Bo-den, und keine schöne und edle Gestalt hatte, sodass sie ihn nicht anschauen mochten - vor 2000 Jahren auf dieser Erde hier und dort verkündete, war in den Augen der damaligen Phari-säer und Schriftgelehrten sowie der zeitgenössischen Religionsführer, die über die Kirchenge-walt verfügten, ein ketzerisches Evangelium.

Bis zu jenem Zeitpunkt war die wichtigste Opfergabe Tiere, die bei der Verrichtung des Opfer-dienstes an Gott niemals fehlten. Die Tiere standen im Mittelpunkt der Andacht, und sie brach-ten dem Herrn Gottesdienste dar, indem sie Tiere als Opfer nahmen und Tierblut fließen lie-ßen; deshalb hielten sie Jesus für einen Ketzer, weil sich seine Lehre „Ich bin jetzt gekommen. Folglich ist das Tierblut nicht nötig", allzu sehr von ihren seit alters her vollzogenen Opferungs-ritualen unterschied.

Da sie Jesus nicht als den Christus erkannten, so bemühten sie sich, das Heilswerk, das Gott auf dieser Erde ausführte, zu durchkreuzen, und nahmen verwegen den Standpunkt ein, Gott mit allerlei bösartigen Worten zu verdammen.

Joh 10,30-33 Ich und der Vater sind eins. Da hoben die Juden abermals Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus sprach zu ihnen: Viele gute Werke habe ich euch erzeigt vom Vater; um wel-ches dieser Werke willen wollt ihr mich steinigen? Die Juden antworteten ihm und sprachen: Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen, denn du bist ein Mensch und machst dich selbst zu Gott.

Die damaligen Religionsführer verfolgten Christus deshalb, weil er sich als Gott ausgab, ob-wohl er nur ein Mensch war. Zwar erkannten seine Jünger wie der Apostel Paulus, der Jesus in göttlicher Gestalt erkannte, und der Apostel Johannes, der bezeugte, dass Jesus Gott bzw. das Wort im Anfang sei, Christus richtig und nahmen ihn in Empfang, aber die seinerzeitigen Religi-onsführer mit der Kirchengewalt in der Hand waren sehr entschieden anderer Meinung.

Sie waren felsenfest davon überzeugt, dass der Gott, an den sie glaubten, im für niemanden dieser Welt nachahmbaren, majestätischen und prächtigen Lichtglanz der Herrlichkeit kommen müsse. Doch als er in Menschengestalt kam und ihnen sagte, Buße zu tun, weil das Himmel-reich nahe gekommen sei, und sie zur Buße für ihre böse Taten aufforderte und sie verwarnte, da wurden sie zornig und lehnten sich gegen Jesus auf. Die Jünger hielten Jesus für im Fleisch gekommenen Gott, wohingegen die anderen in Jesus nur einen Menschen sahen und sich dementsprechend verhielten.

Wir sollten in das bereits in der Geschichte des Urchristentums eindeutig prophezeite Zeugnis eingeweiht sein, dass auch in den heutigen Tagen die Angelegenheit mit der Ankunft Christi im Fleisch auf Erden eine Ablehnung und Verwerfung bei den herkömmlichen religiösen Men-schen hervorrufen wird. Nun möchten wir uns in allen Einzelheiten damit beschäftigen, in was für einen Verruf sie Jesus versetzen, als er vor 2000 Jahren leibhaftig auf diese Erde kam, das Evangelium verkündete und sie lehrte, an seinen Namen zu glauben.

Jesus ist ein Anführer der Sekte der Nazarener

Apg 24,1-16 Nach fünf Tagen kam der Hohepriester Hananias mit einigen Ältesten und dem Anwalt Tertullus herab; die erschienen vor dem Statthalter gegen Paulus. Als der aber herbei-gerufen worden war, fing Tertullus an, ihn anzuklagen, … Wir haben erkannt, dass dieser Mann schädlich ist und dass er Aufruhr erregt unter allen Juden auf dem ganzen Erdkreis und dass er ein Anführer der Sekte der Nazarener ist. Er hat auch versucht, den Tempel zu entweihen. Ihn haben wir ergriffen. Wenn du ihn verhörst, kannst du selbst das alles von ihm erkunden, … Paulus aber antwortete, als ihm der Statthalter winkte zu reden: … Und sie haben mich weder im Tempel noch in den Synagogen noch in der Stadt dabei gefunden, wie ich mit jemandem ge-stritten oder einen Aufruhr im Volk gemacht hätte. Sie können dir auch nicht beweisen, wessen sie mich jetzt verklagen. Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg, den sie eine Sek-te nennen, dem Gott meiner Väter so diene, dass ich allem glaube, was geschrieben steht im Gesetz und in den Propheten. Ich habe die Hoffnung zu Gott, die auch sie selbst haben, näm-lich dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten geben wird. Darin übe ich mich, allezeit ein unverletztes Gewissen zu haben vor Gott und den Menschen.

Obwohl es um keinen Anklagepunkt handelte, klagten die Religionsführer trotzdem Paulus an, nur weil seine Glaubenslehre nicht mit der ihrigen übereinstimmte. Paulus stand vor Gericht, nicht weil er ein Gesetzesübertreter war, sondern aus den Gründen religiöser Hinsicht.

Damals verbreitete sich das Evangelium Jesu Christi bereits in ganz Jerusalem und noch weit darüber hinaus bis zu seinen Umgebungen. Da die damaligen Juden die Tatsache über Jesus in göttlicher Gestalt nicht anerkannten, so brandmarkten sie ihn sogar als den Sektierer der Na-zarener. Die Religionsführer jener Zeit erhoben nur aus einem einzigen Grund beim Statthalter Anklage gegen den Apostel Paulus, weil er an Jesus glaubte. Eine gegenseitige Auseinander-setzung war gewiss nicht aus dem Wege zu räumen, denn eine Gruppe lehrte, Jesus sei Gott, wobei die Religionsgemeinschaften, die ihre schon erworbenen Rechte genossen, unentwegt beteuerten: „Du bist bloß ein Mensch. Warum behauptest du trotzdem, Gott zu sein?“

Aus einer geistlichen Sicht betrachtet wäre wohl dieser Konflikt ein Streit zwischen Gott und Satan. Der Apostel Paulus wurde zwar vor Gericht gestellt, jedoch konnten sie ihm auf seine Frage, was ihm zur Last gelegt worden sei, keine Antwort geben. Denn er tat dabei nur seine Überzeugung überall kund, dass die Menschen durch den Glauben an Jesus schließlich bis in alle Ewigkeit dem Tod entkommen und auferstehen würden, weil Jesus gleichzeitig Gott und Christus selbst sei, der von den Toten Auferstandene.

Daher sagte der Apostel Paulus gewiss bei seiner Verteidigung vor Gericht schon im Voraus: „Ich diene Gott nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen“, aber war der Glaube an Jesus der Weg einer Sekte? Wir wollen jetzt feststellen, wie sich Jesus gegenüber solcher Menschen-gruppe äußerte, die ihn einen Rädelsführer der Nazoräersekte nannte.

Mt 23,13-15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zu-schließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineinge-hen. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.

Jesus sprach, dass ein Unheil bzw. Fluch über den damals angesehenen Religionsführern lie-ge. Da sie mit allen Mitteln versuchen, die Menschen daran zu hindern, in das Himmelreich einzutreten, versperren sie ihnen quasi das Tor zum Himmelreich. Sie warfen Jesus seine Aus-bildungslosigkeit vor, mit der Bemerkung „Du bist ein Mensch. Warum behauptest du trotzdem, Gott zu sein?“ Alle Tage blieben sie ihm auf der Ferse und taten alles Mögliche, um selbst die gläubigen Juden von ihrem Glauben abzubringen und ihnen die Gelegenheit zu entziehen, ins Himmelreich zu kommen.

Gott bringt zum Ausdruck, dass sie die Menschen zu den Kindern der Hölle machen, die dop-pelt so schlimm wie sie selbst seien, weil sie sie nicht nur dazu verleiten, Gott richtig zu erken-nen, sondern sie sogar zum Zwecke der Anfeindung Gottes vor den Karren spannen und auf den Weg führen, auf dem sie noch mehr böse Taten begehen.

Da sie nie und nimmer das Himmelreich betreten, so können sie schließlich der ewigen Hölle nicht entkommen. Hananias, Tertullus und Älteste, die sich an der Erhebung der Anklage ge-gen Paulus beteiligten, und alle Juden, die mit von der Partie waren … Sie leiden in der Hölle, und der Rauch ihrer Qual wird bis in alle Ewigkeit aufsteigen.

Eine neuentstandene Religionsgemeinschaft, die Jesus verkündet
In der Bibel steht geschrieben, dass Christus denen, die ihn erwarten, zum zweiten Mal er-scheine (Hebr 9,28). Die 66 Bücher der Bibel zeugen durchweg prophetisch von der Wieder-kunft Christi. Aber die Religionsführer, die heutzutage bereits die Kirchengewalt innehaben, werden wohl keineswegs den wiederkommenden Christus aufnehmen.

Da Jesus ohnehin über die Umstände seiner ersten sowie zweiten Ankunft Bescheid wusste, sagte er, dass sie aus den Menschen die Kinder der Hölle machen, die sie an Bosheit noch übertreffen, indem sie das Himmelreich zuschließen, selbst nicht hineingehen und auch die nicht hineinlassen, die hineinwollen.

Überall dort, wo die Heilsbotschaft gepredigt wird, sind Konflikte mit herkömmlichen religiösen Menschen unvermeidbar, zumal eine solche Situation weiterhin unverändert bleibt.

Apg 5,26-28 Da ging der Hauptmann mit den Knechten hin und holte sie, doch nicht mit Ge-walt; denn sie fürchteten sich vor dem Volk, dass sie gesteinigt würden. Und sie brachten sie und stellten sie vor den Hohen Rat. Und der Hohepriester fragte sie und sprach: Haben wir euch nicht streng geboten, in diesem Namen nicht zu lehren? Und seht, ihr habt Jerusalem er-füllt mit eurer Lehre und wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.

Das verkündete Evangelium der Wahrheit „Jesus ist Gott“ war aus der Sicht der damaligen Zeit eine erstmalige Erscheinung einer neuentstandenen Religion und eine Richtschnur der Wah-rheit, die die Juden zum ersten Mal hörten. Da es sich um eine bisher noch nie gehörte Wahr-heit handelte, gab es genügend Anlass zu einer heftigen Kontroverse unter ihnen.

Aber die Heilsbotschaft Christi war für das Volk zu jener Zeit, das den korrupten und herunter-gekommenen Zustand der Religionsführer verabscheute, ein willkommener Regenguss, der ihren geistlichen Durst stillte, und das Wasser des Lebens. Daher belief sich die Zahl der Gläu-bigen überall dort, wo die Apostel das Evangelium verkündigten, auf 3000 oder 5000 am Tag.

Apg 4,2-21 die verdross, dass sie das Volk lehrten und verkündigten an Jesus die Auferste-hung von den Toten. Und sie legten Hand an sie und setzten sie gefangen bis zum Morgen; denn es war schon Abend. Aber viele von denen, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend. … Was wollen wir mit diesen Menschen tun? Denn dass ein offenkundiges Zeichen durch sie geschehen ist, ist allen bekannt, die in Je-rusalem wohnen, und wir können's nicht leugnen. Aber damit es nicht weiter einreiße unter dem Volk, wollen wir ihnen drohen, dass sie hinfort zu keinem Menschen in diesem Namen re-den. Und sie riefen sie und geboten ihnen, keinesfalls zu reden oder zu lehren in dem Namen Jesu. Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott. Wir können's ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben. Da drohten sie ihnen und ließen sie gehen um des Volkes willen, weil sie nichts fanden, was Strafe verdient hätte; denn alle lobten Gott für das, was geschehen war. …

Hätte das unglaubliche Ereignis, dass 5000 Menschen am Tag Buße taten und Jesus als ihren Erlöser in Empfang nahmen, die religiösen Machthaber nicht in großes Staunen versetzen kön-nen? Übrigens kümmerte es die verlotterten Religionsführer wenig, ob die Leute richtig an Gott glaubten oder nicht, sondern sie waren hauptsächlich von Angst vor der Zerbröckelung ihrer Autorität und Machtstellung erfasst.

Daher ließen sie zwar unter Einsatz von allen Mitteln nichts unversucht, indem sie die Mitglie-der nach der Festnahme einschüchterten, ihnen drohten, sie ins Gefängnis warfen, sie mit der Peitsche schlugen usw., jedoch wuchs die Zahl der Gläubigen trotzdem unvermindert weiter. Wie sehr sie auch immer die Urchristen, die die Wahrheit herbeigesehnt und die Hoffnung auf das Himmelreich gehegt hatten, mit Lügen verunglimpften und böse Gerichte verbreiteten, konnten diese beileibe nicht ruhig sitzen bleiben.

Das Evangelium verbreitete sich immer mehr bis nach Samarien und an das Ende der Erde. Da die Evangelisation von Gott ausgeführt wurde, konnte ihr nichts im Wege stehen.

Das Evangelium schreitet auch bei Verfolgung und Bedrängnis voran
Werfen wir z. B. einen Blick auf die Geschichte über den Tempel Nehemia, so traten Sanballat und Tobia in den Vordergrund, um die Menschen am Bau des göttlichen Tempels zu hindern. Sie quälten die Juden psychisch sehr, indem sie sie verspotteten und auslachten, dass der Tempel wieder in sich zusammenfalle, sobald ein Fuchs daran hinaufspringe. Aber alle Fürs-ten und leitenden Führer Judas waren ein Herz und eine Seele und hielten sowohl bei der Wa-che in der Nacht als auch bei der Arbeit einen Wurfspieß sowie ein Schild in der einen Hand und ein Werkzeug in der anderen. Einerseits wehrten sie sich gegen die Feinde, wobei sie an-dererseits an ihrem Tempelbau stetig weiterbauten (Neh 4,1-23).

Als der Tempel letztendlich vollendet war, wurden den Widersachern angst und bange. Sie ent-setzten sich und bekamen es mit Angst zu tun, in der felsenfesten Überzeugung, dass Gott des Himmels mit ihnen war, weil das Werk, das eigentlich inmitten der Bautätigkeit aufgegeben wor-den sein müsste, wenn die Menschen dahinter gestanden hätten (Neh 6,15-16).

Auch bei Verfolgung und Not ließen die Apostel das Feuer ihres Glaubens an Christus perma-nent emporlodern. Wo befinden sie sich wohl jetzt? Sie sind im ewigen Himmelreich und erhal-ten von Gott Trost und Frieden, die sich kaum in menschliche Worte fassen lassen. Welches ist der Ort, wo sich der Apostel Paulus, der unerschrocken die Gottheit Jesu bezeugte, in diesem Moment aufhält? Im herrlichen Himmelreich, das kein Auge jemals gesehn und kein Ohr ge-hört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, genießt er die ewige Ruhe.

Aber im Gegensatz zu Paulus, wo werden wohl der Hohepriester oder die damaligen Religions-führer, die ihn als den Rädelsführer der Sekte der Nazarener bezeichneten und ihm Qualen und Schmerzen bereiteten, derzeit bleiben?

Der prophezeite geistliche Kampf und die Verheißung des Sieges
Es ist doch selbstverständlich, dass die Menschen, wenn sie heutzutage in der Hoffnung auf das Himmelreich leben, unter Berücksichtigung dieses Zeitalters, das durch Habsucht, Säkula-rismus und Ignoranz der Bibel ausgeprägt ist, nach der Wahrheit zu suchen haben. Aber die Ereignisse zum Zeitpunkt der Urkirche zeigen uns bereits diese jetzigen abweichenden Ver-hältnisse.

Da die Materialien für den geistlichen Tempel das Wahrheitslicht des Geistes bzw. der Braut se-hen und zahlreiche Familienmitglieder von dort, wo ihre Stimmen wahrnehmbar sind, Buße tun und Christus aufnehmen, sind alle widersinnigen Begebenheiten jener Zeit dabei, sich zu wie-derholen. Doch Gott spendet selbst unter diesen Umständen durch die Bibel denjenigen, die das Himmelreich betreten werden, Trost und Mut.

Offb 12,17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, zu kämpfen gegen die Übrigen von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu.

Der Bibel zufolge tritt der über den Sand am Meer, d. h. die Menschengesellschaft, herrschen-de Drache an den Meeresstrand, um die übrigen Nachkommen der Frau zu bekämpfen; des-halb ist eine geistliche Kampfführung unvermeidbar. Ferner steht in Offb 18 geschriben, dass Gott, der den Drachen besiegt habe, stark und mächtig sei. Der Apostel Johannes sah sowohl den Beginn dieses Krieges als auch dessen Ausgang. Dieser geistliche Kampf geht damit zu Ende, dass der Feind bzw. der Teufel schließlich gefangengenommen und in den See mit bren-nendem Schwefel geworfen wird.

Der richtige Lebens- und Glaubensweg
Ein Menschenleben ist wirklich kurz. Der Mensch kann schwerlich zehnmal zehn Jahre leben.

Ps 90,10 Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.

Ist unser Leben doch nicht allzu kurz? Wir sollten diese kurze Zeit richtig verbringen und ins Himmelreich zurückkehren. Wie sehr auch immer uns der Feind, der Teufel, behelligen und quälen mag, müssen wir lediglich den Weg der Wahrheit einschlagen. Es ist gewiss nicht der Wille Gottes, dass wir einen Kompromiss mit Falschheit eingehen und uns auf einen falschen Pfad begeben, nur weil die Wahrheit durch unser Umfeld in den Schmutz und Mitleidenschaft gezogen wird.

Lasst uns die von den Aposteln und Vorfahren des Glaubens beispielhaft vorgelebten ein-drucksvollen Glaubenswege bis ans Ende gehen und am Glauben festhalten. Wir sollten Got-tes Kinder werden, die wir wie Paulus und Petrus im ewigen Himmelreich, im Reich der Herr-lichkeit, im Beisein von den Elohim zusammen mit Myriaden von Engeln bis in alle Ewigkeit unser Glück genießen und uns den bemerkenswerten Glauben wie den des Apostels Johan-nes zum Vorbild nehmen können.

Wie sehr mochten denn die Juden zur Zeit der Urkirche Jesus als einen Menschen verspottet und gelästert haben, sodass die Apostel bei der Bibelverfassung unter der Eingebung des Hei-ligen Geistes ein Attribut Mensch vor Jesus setzten und diejenigen, die die leibliche Ankunft Christi ableugneten, ausnahmslos Antichristen nannten! Indem wir uns in die Lage der damali-gen Apostel versetzen, müssen wir stets daran denken, dass wir ohne den Glauben an Gott, den Heiligen Geist, der als der Messias in diesem Zeitalter gekommener Mensch ist, niemals ins Himmelreich kommen können. Ich hoffe, dass Sie alle als Kinder des Himmels den Namen des Heiligen Geistes weit und breit verkünden und im Vertrauen auf diesen Namen in das ewi-ge Himmelreich eintreten.