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Die Vervielfältigung und Verbreitung von Textpredigten ist unzulässig. Bewahren Sie die empfangene Gnade im Herzen, indem Sie Zions Duft ausströmen.

Nehmt ein brachliegendes Feld unter den Pflug!

Das Erste, was ein Bauer vor dem Aussäen im Frühling tut, ist, dass er sein den ganzen Winter über brachgelegenes Feld unter den Pflug nimmt, Baumwurzeln oder Unkraut entfernt, das Feld sorgfältig eggt, und dann sät er gute Samen aus. Danach bemüht er sich voller Sorgfalt um Aussprießen der Samen, gute Düngung der Ackerfläche, Beseitigung des Unkrauts, Hegen und Pflegen der Ähren und Einbringung der guten Früchte im Herbst.
Wenn wir uns solche Arbeiten anschauen, dann denke ich, dass wir beim Tragen der Frucht der Evangelisation in der Welt unseres Glaubens auf gleiche Weise vorgehen. In der Bibel ist folgendes Wort zu lesen:

Wenn wir uns solche Arbeiten anschauen, dann denke ich, dass wir beim Tragen der Frucht der Evangelisation in der Welt unseres Glaubens auf gleiche Weise vorgehen. In der Bibel ist folgendes Wort zu lesen:

Wie könnte ein Bauer Samen auf ein ungepflügtes Land säen? Wie er nach dem Entfernen von Baumwurzeln und Unkraut und dem sorgfältigen Eggen des Ackerbodens Samen aussät, so sollten wir erst nach dem Beseitigen unserer unlauteren Gedanken Samen des Evangeliums streuen. Nicht umgepflügtes Herz, nachlassender Glaube, glaubenloses Herz und Herzensfeld voller Dornen und Disteln ermöglichen uns kein vollkommenes Glaubensleben, geschweige denn Einbringung der schönen Früchte der Evangelisation.

Bearbeitet ein brachliegendes Feld mit dem Pflug des Wortes!
Um viele Früchte der Evangelisation durch die Gnade Gottes, der die Gerechtigkeit wie Regen ausgießt, einbringen zu können, sollte man zuallererst sein verhärtetes Herzensfeld mit dem Pflug des Wortes von Grund auf bearbeiten und es urbar machen. Und wenn wir danach Sa-men aussäen, so vermögen wir dreißig-, sechzig- oder hundertfache gnadenreiche und schöne Früchte zu tragen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, als Erstes unser seit langer Zeit brachliegendes Herz umzupflügen.

Jer 4,3 Denn so spricht der HERR zu denen in Juda und zu Jerusalem: Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen!

Dieses Bibelzitat bedeutet, dass wir beim Verkünden des Wortes Gottes niemals im Zustand des verhärteten Herzensfelds mit dem Geist voll von ineinander verflochtenen Dornen Samen aussäen dürfen. Wir können erst dann gnadenreiche Früchte der Evangelisation erwarten, wenn wir als Erstes alle Dornen und Misteln in unserem Herzen beseitigen und unser verhär-tetes Herz aufs Neue umpflügen und anschließend zur Aussaat kommen.

Gott hat uns die Prophezeiung der Propheten „Pflüget ein Neues und säet nicht unter Dornen!“ durch das Gleichnis vom Sämann anschaulich gemacht.

Mk 4,3-20 Hört zu! Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. Und es begab sich, indem er säte, dass einiges auf den Weg fiel; da kamen die Vögel und fraßen's auf. Einiges fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging alsbald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Als nun die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Und einiges fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten's, und es brachte keine Frucht. Und einiges fiel auf gutes Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach. … Der Sämann sät das Wort. Das aber sind die auf dem Wege: wenn das Wort gesät wird und sie es gehört haben, kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät war. Desgleichen auch die, bei denen auf felsigen Boden gesät ist: wenn sie das Wort gehört haben, nehmen sie es sogleich mit Freuden auf, aber sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen erhebt, so fallen sie sogleich ab. Und andere sind die, bei denen unter die Dornen gesät ist: die hören das Wort, und die Sorgen der Welt und der betrügerische Reichtum und die Begierden nach allem andern dringen ein und ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht. Diese aber sind's, bei denen auf gutes Land ge-sät ist: die hören das Wort und nehmen's an und bringen Frucht, einige dreißigfach und einige sechzigfach und einige hundertfach.

Ein solches Gleichnis Jesu besagt den auf unser Herzensfeld gesäten Samen des Wortes.
Auf welchen Ackerboden sollen wir dann nach der Lehre Gottes Samen säen, um das Dreißig-, Sechzig- und Hundertfache der Aussaat als Ertrag einbringen zu können? Auf gutes Feld bzw. in das gute Herz! Ein gutes Herz bedeutet ein solches, das Gott gut gefällt und die Rührung in ihm erwecken kann.
Wenn ein Samen des Evangeliums trotz Aussaat nicht dreißig-, sechzig- und hundertfach fruchtet, müssten wir dann in erster Linie unser eigens Herzensfeld wie ein brachliegendes Ackerland umpflügen. Wir können eventuell auch mit einem guten Ertrag rechnen, wenn wir mit dem guten Herzen den Samen des Wortes säen.

Es steht in Hos 10 und Jer 4 geschrieben: „Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen!“. Was versteht Jesus unter Dornen? Er erklärt, dass Dornen ein verhärtetes Herz voll von den weltlichen Sorgen, dem betrügerischen Reichtum und der Gier nach all den anderen Dingen versinnbildlichen.
Wenn jemand mit einem solchen Herzen voller Dornen die Heilsbotschaft zu verkünden pflegt, dann kann er niemals Frucht tragen. Unser Herz ist dabei von großer Bedeutung. Nur dann, wenn unser fein kultiviertes Werk wie eine urbar gemachte Ackerfläche Gott zur Rührung bringt, können wir viele Früchte tragen.

Ein urbar gemachtes Herz, das Gott bewegt, trägt Früchte
Als viele Leute Jesus, den unansehnlichen Zimmermann, bei seiner ersten Ankunft sahen, hiel-ten sie einfach für einen gewöhnlichen Menschen. Aber eine an Blutungen leidende Frau in der Menschenmenge machte eine Ausnahme. Diese Frau trat im festen Glauben an Jesus heran, der von der Volksmenge umgeben war, und rührte heimlich den Saum seines Gewandes an. Jesus sah die glaubensstarke Tat dieser Frau und redete voller Rührung zu ihr: „Dein Glaube hat dich gerettet.“

Mt 9,20-22 Und siehe, eine Frau, die seit zwölf Jahren den Blutfluss hatte, trat von hinten an ihn heran und berührte den Saum seines Gewandes. Denn sie sprach bei sich selbst: Könnte ich nur sein Gewand berühren, so würde ich gesund. Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und die Frau wurde ge-sund zu derselben Stunde.

Ferner konnten auch zwei Blinde, die Jesus anflehten, den Segen erhalten, weil sie gutherzig glaubensvolle Worte sagten.

Mt 9,27-30 Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die schrien: Ach, du Sohn Davids, erbarme dich unser! Und als er heimkam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich das tun kann? Da sprachen sie zu ihm: Ja, Herr. Da be-rührte er ihre Augen und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben! Und ihre Augen wur-den geöffnet. …

So war das Herz der blutflüssigen Frau oder zweier Blinder ein guter Erdboden voller Glauben an Jesus. Ihre Herzen waren bar jeden Zweifels und Misstrauens. Folglich konnten sie nach ihrem Glauben ihre Herzensfelder umpflügen, eggen und urbar machen und Gnade bei Jesus finden.
Jedermann kann zwar die Quaste des Gewandes Jesu berühren und nach seiner Hand greifen, aber dabei ist die Frage, in welcher Herzenseinstellung man sein Gewand anrührt und seine Hand ergreift, von großer Trageweite.
Je nach der Geisteshaltung werden wir als ein Samenkorn auf dem Weg, auf dem felsigen Bo-den, in den Dornen oder auf dem fruchtbaren Boden eingeordnet. Deshalb sollten wir unser Herzensfeld nicht von Dornen wuchern noch als ein verhärtetes Ackerland, das völlig herunter-gekommen oder ohne den Heiligen Geist ist, brachliegen lassen.

Machen Sie Ihr Herzensfeld urbar, wozu Ihr Gebet unbedingt notwendig ist! Das Licht des Evangeliums wird sich schnellstens ausbreiten, wenn wir alle Faktoren wie verhärtetes Herz, Neid und Eifersucht ablegen und unser Herzensfeld in gegenseitiger Nachsicht und Liebe kultivieren. Haben wir doch eine gute und richtige Herzenseinstellung, in der man an die Hei-lung allein durch das Berühren des Gewandes Jesu glaubte!
Wir können niemals mit einem verhärteten Herzen voller erkalteter Liebe und ohne die Fülle des Heiligen Geistes ins Himmelreich kommen. Lasst uns jetzt gleich unser Herzensfeld mit dem Pflug des Wortes Gottes von Grund auf bestellen und es in einen guten Ackerboden voll Liebe und des Heiligens Geistes verwandeln! Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Sie alle als Familienmitglieder Zions auf diese Weise auch reiche Früchte tragen und viel Segen erhalten, indem Sie an Ihrem außerordentlichen Glauben an den Geist und die Braut, die Retter in die-sem Zeitalter, festhalten.