한국어 English 日本語 中文 Español हिन्दी Tiếng Việt Português Русский AnmeldenRegistrieren

Anmelden

Herzlich willkommen!

Vielen Dank für Ihren Besuch auf der Webseite der Gemeinde Gottes.

Sie können sich einloggen, um die auf Mitglieder begrenzten Bereiche der Website zu besuchen.
Anmelden
ID
Kennwort

Haben Sie Ihr Passwort vergessen? / Registrieren

Die Vervielfältigung und Verbreitung von Textpredigten ist unzulässig. Bewahren Sie die empfangene Gnade im Herzen, indem Sie Zions Duft ausströmen.

Gott ist Liebe

Gott kam auf diese Erde, weil er uns liebt. Da er uns lieb hat, scheute er sich auch vor dem un-vorstellbaren Leiden nicht, ertrug alles für uns selbst bis zu seinem letzten röchelnden Atemzug unter qualvollen Schmerzen auf Golgatha, machte sich Sorgen um uns und betete für uns.

In den 66 Büchern der Bibel findet man unzählige Male den betonten Spruch „Gott ist Liebe“. Wir, die wir zuerst von Gott berufen in der Wahrheit stehen, sollten solche Liebe Gottes erken-nen, sie selbst in die Tat umsetzen und auf diese Weise die göttliche Liebe offenbaren.
Dass uns Gott am Evangeliumswerk teilnehmen lässt, bedeutet auch, die Liebe Gottes in der ganzen Welt zu verkünden, zumal wir zuerst zur Erkenntnis gekommen sind. Wenn die Men-schen die Liebe Gottes verstanden haben, sollten sie nicht ebenso in der Lage sein, sie mit an-deren zu teilen?
Wenn wir, die zuerst Bekehrten, der Welt die erhaltene Liebe nicht vermitteln, dann wird sie wohl überhaupt nicht wissen, was die Liebe Gottes ist und wie sie verwirklicht wird. Indem wir diese Welt mit dem Sinn der von Gott gewährten Liebe vertraut machen und die uns erwiesene Liebe kundtun, müssen wir die wahre Liebe, die sowohl uns als auch die ganze Menschheit zum Heil führt, in die Tat umsetzen.

Ein sieggewohnter Mensch, der sich selbst und anderen zum Erfolg verhilft
Den Anthropologen zufolge gibt es in der Welt drei Menschentypen: Der erste gehört in die Ka-tegorie Niederlage-Niederlage und gönnt weder sich noch anderen einen Erfolg. Einfach ge-sagt möchte er mit allen zugrunde gehen oder Asche auf den Speiseteller seines Nachbarn streuen.
Der zweite in der Kategorie Niederlage-Sieg kümmert sich um das Fiasko der anderen nicht, solange es ihm blendend geht, wobei der große Teil der Menschheit zu diesem Typus gehören soll. Und der dritte in der Kategorie Sieg-Sieg bemüht sich um das Allerbeste bei sich und an-deren Mitmenschen. Obwohl diese letzte Gruppe auf Erden eine Rarheit ist, kommt die Kraft, die die Welt bewegt, von ihr.
Gott selbst freut sich gerade an solchen Menschen in der Kategorie Sieg-Sieg. Sie verhalten sich nicht nur um ihres eigenen Segens willen, sondern auch teilen die Liebe Gottes mit ande-ren, damit diese ebenso gesegnet werden. Da wir uns in Zion aufhalten und durch die Wahrheit wiedergeboren sind, müssen wir alle daher von der Kategorie Niederlage-Niederlage oder Nie-derlage-Sieg zur Kategorie Sieg-Sieg übergehen. Erst nach diesem Kategorienwechsel wird man als ein wahrer Diener Gottes seine Liebe praktizieren und den überschwängli-chen Segen empfangen.
Hätten wir bis jetzt in die Kategorie Niederlage-Niederlage oder Niederlage-Sieg gehört, dann sollten wir von nun an Söhne und Töchter werden, die Gott in der Geisteseinstellung Sieg-Sieg verherrlichen.

1. Joh 4,5-8 … Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.

Wer andere nicht lieben kann, der kennt Gott noch nicht gut, weil er den heiligen Charakter Gottes nicht so ganz recht erfasst hat. Wie könnten wir denn das Werk Gottes in gebührender Weise ausführen und ihm Freude bereiten, falls wir über seinen Willen nicht Bescheid wüss-ten?

Einträchtige Brüder, die zuerst Rücksicht auf anderen nehmen
Bei den übermittelten Volksmärchen gibt es eine Geschichte über einträchtige Brüder.
In einem Dorf lebten einmal zwei Brüder in Eintracht. Sie bebauten zusammen ganz fleißig den von ihren Eltern geerbten Acker. Bei der Ernte brachten sie reifes Getreide ein und teilten es sich zu gleichen Teilen.
Aber als sich der jüngere, ledige Bruder daheim Gedanken über seinen älteren verheirateten Bruder mit Weib und Kindern machte, empfand er schließlich die gleiche Teilung der eingefah-renen Getreideernte für ungerecht. So nahm er in der Nacht einige Garbenbündel aus seinem Speicher und brachte sie unauffällig in die Kornkammer seines Bruders.
Andererseits war der ältere Bruder der Meinung, dass die Halbierung der Getreidemenge falsch sei, weil er schon eine sichere Familie gegründet habe und sein junger, noch allein le-bender Bruder für eine neue Haushaltsgründung viel Geld brauche. Aus diesem Grund trug er auch nachts in aller Stille einen Haufen Getreidegarben aus seinem Lager in die Scheune seines jüngeren Bruders.
Am nächsten Tag fanden jedoch die beiden Brüder die gleiche Höhe der Getreidebündel wie gestern ganz merkwürdig. Deshalb lagerte der eine Bruder nachts Getreidegarben aufs Neue im Speicher des anderen. Am folgenden Morgen änderte sich selbstverständlich die jeweilige Garbenhöhe überhaupt nicht. In der dritten und vierten Nacht trugen die beiden Brüder immer-zu die Bündel zum anderen und trafen sich letzten Endes auf dem Weg. So überzeugten sie sich von ihrer gegenseitig engen Brüderschaft und warfen sich zu Tränen gerührt in die Arme.

Das herzliche Verhalten dieser Brüder entsprang zweifelsohne dem Menschentypus in der Ka-tegorie Sieg-Sieg, dem die Liebe zugrunde liegt. Wenn die beiden Brüder solche Menschen mit der Herzenseinstellung Niederlage-Sieg, die nur auf ihren eigenen Erfolg erpicht sind, gewe-sen wären, dann hätte diese Geschichte gewiss einen ganz anderen Verlauf genommen. Der ältere Bruder mit einer großen Familie müsste offensichtlich seinen jüngeren Bruder wegen der gleichen Teilung getadelt haben, wohingegen dieser seinem großen Bruder wegen seines man-gelhaften Verständnisses für seine Situation und wegen seiner andauernden Zurechtweisung die Stirn geboten hätte. Hätten sie bloß an sich selbst und nicht an den anderen gedacht, dann wäre ihre einmütige Brüderlichkeit bzw. ihr Glück dahin gewesen.

Ps 133,1-3 … Siehe, wie fein und lieblich ist's, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons, das herabfließt in seinen Bart, das herab-fließt zum Saum seines Kleides, wie der Tau, der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions! Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit.

Nach der Bibel freut sich Gott am meisten über Zion, wo Brüder miteinander in Eintracht und Frieden wohnen. Wenn die in Zion wohnhaften Familienmitglieder des Glaubens auf ein gegen-seitiges Verständnis und vor allem zuerst vielmehr auf den Vorteil der anderen Brüder als auf ihren eigenen bedacht wären, dann könnten sie fürwahr als die Geschöpfe nach dem Wunsch und Herzen Gottes bezeichnet werden. Wie schön wäre es, falls wir alles miteinander teilten, uns umeinander kümmerten, uns am Glück der Brüder wie dem unsrigen freuten, zusammen mit ihnen unter ihren Schmerzen litten und uns in erster Linie Gedanken über die Schwierigkeiten der Familienangehörigen machten?
Aber wenn wir die Situationen und Umstände der Gemeindemitglieder überhaupt nicht berück-sichtigen und sie nach Lust und Laune leiden lassen, dann gehören wir wohl nicht zum Men-schentypus Sieg-Sieg, den Gott von uns erwartet. Bei Missgunst gegenüber anderen Brüdern entsteht unverzüglich eine vertikale Beziehung zueinander: „Ich bin in hoher Stellung, und die Brüder sind niedriger als ich“. So können wir weder unsere Brüder und Schwestern lieben noch Gott Freude bereiten.

Wir sollten den einträchtigen Brüdern in der Geschichte ähneln. Als der ältere Bruder müssen wir bei dem jüngeren Bruder nach dem Rechten sehen und den Älteren vom Standpunkt des Jüngeren aus verstehen. Eine solche Liebe kennzeichnet den göttlichen Charakter, der dem Satan grundsätzlich fehlt. In Anlehnung an solch göttliche Eigenschaft sollten wir die Liebe in die Tat umsetzen.

Der Liebe liegen die Eintracht und der Sieg zugrunde
Es geschah im Koreakrieg. In der Umgebung von Cheolwon in der Provinz Gwangwon gab es eine Hochebene, die als „blutiger Bergkamm“ bezeichnet wurde. Süd- und Nordkorea lieferten einen ganz erbitterten Kampf, um vor einem Waffenstillstand auch ein Stück mehr Boden an sich zu reißen. So flatterte tagsüber die südkoreanische Flagge auf dem Bergkamm und nachts die nordkoreanische.
Auf Befehl hin, unter allen Umständen die Front zu halten, verteidigte eine südkoreanische Truppe die Hochebene auf Leben und Tod. Tag für Tag hielten die Soldaten übernächtigt die Stellung, wobei ihnen inzwischen Lebensmittel und Trinkwasser ausgingen, weil der Nach-schub wegen des Tag und Nacht geführten Kampfes unterbrochen wurde.
Eines Tages verlangte ein von einer Kugel getroffener Soldat unter Stöhnen flehentlich nach Wasser. Seine Kriegskameraden sahen die Schmerzen des Verwundeten und schüttelten alle zwar ihre Feldflaschen, die jedoch ausnahmslos ganz leer waren. Aber einer, der bis zuletzt ganz sparsam mit Wasser umging, händigte dem Verletzten seine Feldflasche mit ein paar Schluck Wasser darin aus.
Als der Verwundete die flache Blechflasche an den Mund führte und Wasser daraus trinken wollte, spürte er auf einmal die Blicke der anderen, denn all seine Truppenmitglieder mit aus getrockneter Kehle schauten ihm dabei zu. Da konnte er beileibe nicht übers Herz bringen, aus der Feldflasche zu trinken. So machte er eine scheinbare Schluckbewegung und gab sie dem Zugführer neben ihm weiter. Der Kommandant beobachtete alles in der Nähe und begriff sofort seine Absicht. Deshalb ahmte er ebenfalls nur ein Schluckgeräusch nach und händigte sie nachher dem nächsten Soldaten aus. „Schluck, Schluck …“
Als die Feldflasche, nach dem alle Kriegskameraden der Reihe nach einen Schluck daraus ge-nommen hatten, ihrem Besitzer wieder zurückgegeben wurde, war jedoch die Wassermenge wie im ursprünglichen Zustand. Obwohl alle nur eine täuschende Schluckbewegung inszenier-ten, verspürten sie merkwürdigerweise überhaupt keinen Durst mehr und fühlten sich aufs Neu-e gestärkt. Die Moral der Truppe stieg wieder enorm hoch und konnte so bis zum Schluss ihre Stellungen halten.
Wenn jeder Soldat zur Kategorie Niederlage-Sieg gehört und nur seinen eigenen Durst hätte stillen wollen, dann hätten alle ausnahmslos ihr Leben und letzten Endes die Hochebene ver-loren. Aber sie dachten an andere und kümmerten sich umeinander, was schließlich allen Ka-meraden das Leben rettete. Die Liebe kann ein solches Wunder vollbringen.

Vor allem in Zion sollte es nur so von solchen Beispielen wimmeln. Wenn wir eine Geisteshal-tung Sieg-Sieg haben, vermögen wir aus der Not eine Tugend zu machen. Die wahre Ge-schichte über die solidarischen Brüder oder den blutigen Bergkamm lehrt uns, dass die Men-schen durch die Liebe auch jede irgendwie geartete Schwierigkeit überwinden, sich miteinan-der vertragen und zu einem Sieg gelangen können, weil der Liebe bereits die Eintracht und der Triumph zugrunde liegen.

Die von Gott gelehrte Liebe
Im 13. Kapitel des 1. Briefes des Paulus an die Korinther kommt die Liebe der Kategorie Sieg-Sieg, nämlich die Liebe Gottes, ganz gut zum Ausdruck.

1. Kor 13,1-4 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,

Die erste Voraussetzung für die Liebe ist die Langmut. Wenn wir an die Liebe Gottes denken, der sich 6000 Jahre lang bis zu unserer Bußfertigkeit geduldet und uns mit seinen Worten be-lehrt hat, können wir feststellen, dass die Geduld gerade das Wesen Gottes und seine Liebe schlechthin charakterisiert.
Da die Liebe den anderen alles gibt, kann sie nichts anderes als die Güte sein und auch weder eifern noch neiden. Der Neid befällt bloß solche Leute in der Kategorie Niederlage-Niederlage oder Niederlage-Sieg, die es niemals zulassen, dass die anderen Mitmenschen erfolgreicher als sie selbst sind. Wenn jemand andere schlechter als sich selbst hinstellt, dann wird wohl ein Hochmut bei ihm aufkommen, aber die Liebe bläht sich nicht auf und treibt auch nicht den Mut-willen, weil ein liebevoller Mensch den Nächsten für besser als sich selbst hält.
Der höchstheilige Gott kam auf diese Erde, herrschte jedoch nicht über uns, sondern gab uns eher ein Beispiel dafür, uns Sündern zu dienen (Joh 1,1-14; Lk 22,24-27). Wie könnten wir, die Sündhaften, uns nur erdreisten, uns selbst zu erhöhen und in hoher Stellung zu bleiben, zumal uns der Schöpfergott gedient hat?
Wer in der Gemeinde die Familienmitglieder umso mehr von oben herabsieht, je höher er im Amt und in seiner Funktion steht, oder im umgekehrten Fall von einer unterlegenen Stimmung erfasst wird, weil er ohne Amt und Würde ist, handelt es sich dabei jeweils um eine hochnäsige Handlung, die Gott keineswegs mag.

1. Kor 13,5-13 sie (die Liebe) verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenre-den aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. … Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Die Ungehörigkeit beruht auf einer vertikalen Beziehung, bei der ich höher als andere bin. Wir sollten von diesem Überheblichkeitsgedanken abkommen. Nähern wir uns dem göttlichen Cha-rakter an, dann wird er uns mit reichlichen Früchten belohnen.
Die Liebe Gottes handelt weder ungehörig noch sucht bloß ihren Vorteil. Sie lässt sich auch in einer ganz engen Beziehung nicht zum Zorn reizen, denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist (Jak 1,20). Ferner spornt derjenige, der zum Menschentyp Sieg-Sieg gehört, sich selbst und andere unentwegt an, stark zu bleiben, und schafft die Ungerechtigkeit aus der Welt und freut sich mit der Wahrheit.
Wir haben die Liebe Gottes erhalten und dürfen uns beileibe nicht gegen sie vergehen. Wie uns Gott auf diese Weise geliebt hat, so sollten wir ebenfalls mit seiner Liebe Brüder und Schwestern ins Herz schließen.

Als die physischen Juden nach der Erlangung ihrer Souveränität gegen die arabische Welt kämpften, waren vier Millionen Israeliten in Liebe zu Volk und Vaterland vereint und besiegten die arabischen Staaten mit mehr als einer Milliarde Menschen. Jedes Mal, wenn die Araber Israel drangsalierten, wehrten sich die Israeliten vehement mit allen Mitteln gegen sie und ver-setzten alle Judenunterdrücker in Angst und Schreck. Seitdem konnten die Araber sie nicht mehr nach Lust und Laune töten.
Solche Geisteshaltung veranlasste die in der ganzen Welt verstreut lebenden Juden dazu, oh-ne Zögerung und Bedenken in ihr Vaterland zurückzukehren. Natürlich stand hinter ihrem mi-litärischen Sieg der leibliche Segen Gottes um der Einhaltung des alten Bundes willen. Den-noch dient ihre Bruderliebe uns geistlichen Juden heutzutage als ein lehrreich leuchtendes Vorbild.

Wir sind Gott, dem Inbegriff der Liebe, nachgeschlagen, weswegen wir ihn, die Wahrheit, Zion und Gemeindemitglieder lieben sollten. Geben wir unseren geistlichen Glaubensgeschwistern, die Zion zu großer Ehre bringen, eine uneingeschränkte Aufmunterung und Liebe! Gott hat ausdrücklich betont, dass die Liebe am höchsten stehe. Aber wenn einer trotzdem eine solche Liebe nicht in die Tat umsetzt, dann legt er ein Geständnis ab, dass er Gottes Worten noch kei-nen Glauben schenken könne.
Denken Sie ja nicht: „Wer wird mich wohl respektieren?“ Wir sollten uns nicht in die Lage eines Kindes versetzen, das noch bedient werden möchte, sondern durch den tiefen Glauben zuerst den Brüdern dienen, die sich um die Verherrlichung Gottes und Zions abmühen.
Der Teufel wird zwangsläufig den letzten geistlichen Krieg verlieren, schon deshalb, weil ihm einfach die Liebe fehlt. Wie es sich für die Kinder Gottes ziemt, der die Liebe schlechthin ist, halten wir in einer gegenseitigen Liebe gegen die Machenschaften des Teufels stand, der uns vor Neid und Eifersucht nicht eins werden lässt. Lasst uns mit der Herzenseinstellung Sieg-Sieg den segensreichen Weg für sich selbst und die anderen einschlagen!

Eben dazu hat uns Gott geboten, das Evangelium zu verkünden. Die Mission ist die beste Art, die Liebe Gottes zu praktizieren. Beim Verkünden der Heilsbotschaft fängt das Herz der Liebe von selbst an zu schlagen, wobei wir nicht umhinkönnen, Gott immer mehr zu ähneln. Ich hoffe, dass Sie alle einträchtige Brüder werden, die Glück und Liebe miteinander teilen, und in dieser Weise möglichst bald zu hundertvierundvierzigtausend Glaubensgeschwistern voller Liebe gehören, die Gott nachschlagen.